Über mich

Ich bin Renild Firi, geboren am 29. Dezember 1985 in Tirana, Albanien. Schon im Alter von sechs Jahren fühlte ich mich zu Zeichnungen und künstlerischen Installationen hingezogen und experimentierte mit Ton, Holz und Steinen. Meine Kindheit verbrachte ich in einer herausfordernden Zeit in Albanien, doch das stärkte meine Vorstellungskraft und Kreativität.

Während der Gymnasialzeit schrieb ich Gedichte, Liebesgeschichten, Komödien und Skizzen für jugendliche Drehbücher, während mein Abschlussprojekt aus Skulpturen erfolgreich vor Lehrern und Mitschülern präsentiert wurde. Nach dem Gymnasium studierte ich an der Landwirtschaftlichen Universität Tirana und absolvierte später einen professionellen Kurs in Radio- und Fernsehregie.

Die Fotografie trat am 6. Mai 2005 in mein Leben, während einer Bergtour. Von diesem Tag an konzentrierte ich mich auf die Naturfotografie, entdeckte bedeutungsvolle Porträts und Landschaften und nahm an gemeinsamen sowie persönlichen Ausstellungen teil: 2009 im Nationalhistorischen Museum in Tirana, 2010 in Kruja und 2011 in Durrës.

Seitdem arbeite ich daran, meinen einzigartigen Stil weiterzuentwickeln, bereichere meine Fotografien mit künstlerischen, ästhetischen und monumentalen Elementen und lade die Betrachter ein, die Natur und menschliche Emotionen durch meine Bilder zu erleben.

In den letzten Jahren habe ich mich auf das Studium der Höhlenwände konzentriert. Neben menschlichen Formen habe ich eine Serie von Mikrofotografien geschaffen, die die außergewöhnlichen Strukturen von Kalksteinformationen und Wasser zeigen. Durch das Zusammenspiel mit anderen Mineralien entstehen faszinierende Mosaike aus Formen und Farben.

Einige der abstrakten Fotografien mit intensiven Blau- und Rottönen sind entstanden, um die künstlerische Seite meines Schaffens hervorzuheben und meinen zukünftigen Ausstellungen eine größere Vielfalt zu verleihen. Ziel ist es, dass sich das Publikum nicht nur auf die Skulpturen konzentriert, sondern in meinen kommenden Pavillons auch einen modernen Raum erlebt, in dem klassische und zeitgenössische Ausdrucksformen miteinander verschmelzen.

Fotografische Einzelausstellung

Willingshausen | 18.01 – 15.02.2026

Vom 18. Januar bis 15. Februar 2026 werden meine fotografischen Arbeiten in Willingshausen präsentiert.

Die Ausstellung ist in zwei Ausstellungsräume gegliedert, die jeweils ein eigenständiges visuelles und inhaltliches Konzept verfolgen und die Besucherinnen und Besucher auf eine künstlerische Reise zwischen Natur, Mythos und Form mitnehmen.

Ausstellungsraum I – Die Höhle von Kabash

Der erste Ausstellungsraum trägt den Titel „Die Höhle von Kabash“ und zeigt ausschließlich Fotografien aus Kabash. Die Werke erzeugen eine märchenhafte Atmosphäre und vermitteln den Eindruck, sich im Inneren einer Höhle zu befinden. Mythische Figuren, magische Formationen der Felswände sowie intensive, tiefgründige Farben prägen diesen Raum und verleihen den Fotografien eine geheimnisvolle, fast surreale Wirkung.

Ausstellungsraum II – Skulpturale Formen und natürliche Porträts

Der zweite Ausstellungsraum ist Fotografien mit skulpturalem Charakter gewidmet. Steine und Felsformationen erscheinen hier als unterschiedliche Porträts, in denen die Natur selbst zur gestaltenden und erzählenden Instanz wird.

Natürliche Holzskulptur

Erstmals wird im Rahmen dieser Ausstellung auch eine natürliche Holzskulptur präsentiert. Es handelt sich um einen Baumstamm, der durch das Rollen über Felsen sowie durch natürliche Einflüsse wie Regen und Wind geformt wurde. Die entstandene Form erinnert in nahezu perfekter Weise an den Kopf eines Tieres. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre persönliche Interpretation sowie eine mögliche Benennung dieser Skulptur abzugeben.

Ausstellungseröffnung

📅 Sonntag, 18. Januar 2026

🕒 15:00 Uhr

Wir freuen uns, Sie in Willingshausen begrüßen zu dürfen und laden Sie herzlich ein, diese Ausstellung zu besuchen.

Fotografische Einzelausstellung Willingshausen | 18.01 – 15.02.2026 Vom 18. Januar bis 15. Februar 2
Fotografische Einzelausstellung Willingshausen | 18.01 – 15.02.2026 Vom 18. Januar bis 15. Februar 2